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Mut zum Original

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Galerie GRAF


In der Galerie GRAF finden sie ausgewählte Bilder von österreichischen und internationalen Künstler. Unser Spektrum reicht von Kunst der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst. Mehr als neunzig namhafte Künstler sind bei uns vertreten.

Unser Ziel ist es, Ihnen auf unkonventionelle Weise im schönen Ambiente bildende Kunst zu präsentieren und auf das Außergewöhnliche im Werk des Künstlers hinzuweisen. Leben, Ausbildung, Werdegang der Künstlerinnen und Künstler sind für uns und für alle Kunstfreunde von großem Interesse.

Wir freuen uns auf Ihren persönlichen Besuch in unserer Galerie in der Wiener Innenstadt. Wir freuen uns aber auch auf Ihre Kontaktaufnahme per Telefon oder Email um Sie über unsere Objekte informieren zu dürfen.

Galerie Graf


Die Avantgarde nach 1945


Leider vorbei:

Vernissage: Dienstag, den 17.12.2019 von 18:00 - 21:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 18.12.2019 - 04.02.2020



Mit ausgewählten Werken von



In der Geschichte der Bildenden Kunst steht der Ausdruck Avantgarde für die künstlerischen Bewegungen des (beginnenden) 20. Jahrhunderts und ist dabei mit dem Begriff der Moderne bzw. der modernen Kunst verknüpft. Eigentümlich ist vielen künstlerischen Avantgarde-Bewegungen der Moderne das Bestreben einer "Aufhebung der Kunst in Lebenspraxis". Avantgarde kann allgemein verstanden werden als eine kreative und innovative Bewegung, die selten den vorherrschenden gesellschaftlichen und ökonomischen Macht-Eliten angehört.

Die Avantgarde-Bewegung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert zeichnet sich vor allem durch eine gewisse Radikalität gegenüber dem Bestehenden aus. Geprägt durch die Erfahrung der beiden Weltkriege wächst in den Avantgarden die Idee heran durch ihre Kunst die Impulse der Gesellschaft zu revolutionieren. Eine Vorstellung, welche die Vertreter der Avantgarde des frühen 21.Jahrhunderts nahtlos weiterführen.

Die Avantgarde selbst bezeichnet keine konkrete Stilrichtung, vielmehr lassen sich bekannte Stile wie Surrealismus, Dadaismus, Fluxus, Lettrismus, Pop-Art, Wiener Aktionismus, sowie die Konzeptkunst dieser zuordnen. Trotz dieser Vielfalt weist die avantgardistische Kunst seit ihrer Gründung unveränderte zentrale Charakteristika auf: Provokation, Innovation und Selbstreflexivität.


Künstler



Christian Ludwig ATTERSEE

* 28. August 1940 in Bratislava (CZ)



ATTERSEE


43 cm x 61,5 cm

Aquarell - Mischtechnik


Der in der Slowakei geborene Christian Ludwig kam 1944 nach Aschach bei Linz und an den Attersee. In seiner Jugend war er erfolgreicher Segelsportler und dreimal österreichischer Staatsmeister. Ab 1957 studierte der Künstler Bühnenarchitektur an der Akademie für angewandte Kunst in Wien und ab 1959 Malerei bei Eduard Baumer. In den 1960er Jahren, die Zeit der Aktionskünstler, arbeitete er mit Brus, Nitsch und Ruhm zusammen. Später entwickelte er eine Form des Gesamtkunstwerks. Seine Werke sind durch figural-symbolischen Stil mit leuchtenden Farben und dynamischen Pinselstrich gekennzeichnet.


Bernard AUBERTIN

* 29. Juli 1934 in Fontenay-aux-Roses bei Paris (F)

† 31. August 2015 in Reutlingen (D)


AUBERTIN

Verbranntes Buch


2010

44,5 cm x 30 cm

Mixed Media Bildobjekt

Signiert mit Unterschrift


Der Künstler setzte sich in jungen Jahren mit Kubismus und Futurismus auseinander. Ab 1958 entstanden erste monochrome Tafelbilder in roter Farbe und pastoser Bildoberfläche. 1961-1970 nahm der Künstler an ZERO- Demonstrationen (eine 1958 in Düsseldorf gegründete Künstlergruppe) teil. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Feuerbilder. Dabei wurden geometrisch serielle Streichholzsequenzen auf Bildern angebracht.


Gunter DAMISCH

* 20. Mai 1958 in Steyr (A)

† 30. April 2016 in Wien (A)


DAMISCH

Ohne Titel


Anfang der 1980er

92,5 cm x 68 cm

Mischtechnik Papier


Der Künstler studierte 1978- 1983 an der Akademie der bildenden Künste bei Maximilian Melcher und Arnulf Rainer. Er gehörte zu den „Neuen Wilden“ und war Maler, Zeichner Druckgrafiker und Bildhauer. Damisch entwickelte in seinen Bildern einen speziellen Mikro- und Makrokosmos. Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern der österreichischen Gegenwartskunst.


Christian EISENBERGER

* 05. August 1978 in Semriach (A)



EISENBERGER-01

8205


2006

74,5 cm x 138 cm

Collage - Acryl auf Karton



EISENBERGER-02

Isolation


2009

83 cm x 103 cm


Der Künstler studierte von 2000 – 2004 Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Eisenberger wurde bekannt durch unzählig bemalte Pappkartons im öffentlichen Raum die er zuerst noch anonym platzierte. Als Motive fanden sich erst gesellschaftliche Außenseiter wie Migranten und Bettler. Später kamen Photos mit berühmten Figuren der Weltgeschichte dazu. Die Bilder sind typisch mit einer Zahl versehen.


GELATIN - GELITIN

Wolfgang Gantner, Florian Reither, Ali Janka und Tobias Urban



GELATIN-GELITIN


39 cm x 125 cm

Mixed Media Objekt

Signiert mit Name


Gelitin ist eine Gruppe von vier Künstlern (Wolfgang Gantner, Florian Reither, Ali Janka und Tobias Urban) aus Wien, 1993 gegründet. 2005 wechselte die Gruppe den Namen Gelatin auf Gelitin. Sie sind bekannt für sensationelle Kunstereignisse. In ihrer Kunst verbinden sie eine Mischung aus Aktionismus und Installation.


Leon GISCHIA

* 8. Juni 1903 in Dax (F)

† 29. Mai 1991 in Venedig (I)


GISCHIA


47,5 cm x 62,5 cm

Aquarell


Gischia studierte 1920 in Bordeaux Geschichte, Kunst und Archäologie. Ab 1921 Studium der Malerei an der Modern Academy. Zwischen 1947 und 1963 entwarf er für dreißig Theaterstücke die Bühnenbilder und Kostüme. In der Frühzeit malte der Künstler Landschaften, Stillleben und Porträts. Langsam führte seine Formensprache in die Abstraktion die sich in einer lebendigen Geometrie zeigt. Quadrate, Rechtecke, Dreiecke oder Rauten werden frei ineinander verschachtelt.


Gotthard GRAUBNER

* 13. Juni 1930 in Erlbach (D)

† 24. Mai 2013 in Düsseldorf (D)


GRAUBNER


52,5 cm x 62,5 cm

Aquarell auf Papier

Signiert mit Unterschrift


Seinen Akademieabschluss machte der Künstler 1959 an der Kunstakademie Düsseldorf wo er selbst dann von 1976 bis 1996 Professor für Freie Malerei war. Graubner setzte sich in seinem Werk mit der Farbe als Gegenstand der Malerei auseinander. Der Künstler trug viele Schichten Farbe auf, wobei die Saugkraft des Untergrunds eine Rolle spielte. Dabei entstanden Farblandschaften die (fast) kontemplative Ruhe ausstrahlen.


Alfred KLINKAN

* 30. April 1950 in Judenburg (A)

† 17. September 1994 in Wien (A)


KLINKAN


61 cm x 86,5 cm

Signiert mit Unterschrift


Klinkan gehört zu den Hauptvertretern der Neuen Malerei in Österreich. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Josef Mikl und Wolfgang Hollegha. Kräftige Farben, Fabelwesen und Figuren werden in seinen Bildern wild aneinandergereiht. Er erhält nach einer Auszeichnung ein Stipendium an der Antwerpener Akademie. Im Anschluss daran wird er international bekannt.


Peter KOGLER

* 19. Juni 1959 in Innsbruck (A)



KOGLER

Milde Sorte - King Size


1993

120 cm x 182 cm

Farbserigraphie


Der österreichische Multimediakünstler studierte 1974 – 1978 an der Kunstgewerbeschule in Innsbruck und 1978 - 1979 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind auf Papierbahnen gedruckte Mustersysteme, Computeranimationen und Videoprojektionen. Einprägend sind die Rohrleitungen die sich wie ein flaches Labyrinth auf den Bildflächen zeigen.


Elke KRYSTUFEK

*1970 in Wien (A)



KRYSTUFEK

Sexual Language


2004

300 cm x 200 cm

Acryl, Collage auf Leinwand


Krystufek ist bildende Künstlerin, Fotografin, Installationskünstlerin und Autorin. Sie studierte von 1988 bis 1992 an der Akademie der bildenden Künste bei Arnulf Rainer. Ihre Arbeit ist ein Forschungsprojekt das von Strategien in der bildenden Kunst, Literatur und Mode inspiriert ist. In ihrer Malerei finden sich viele Selbstporträts.


Peter MARQUANT

*1954 in Wien (A)



MARQUANT


1985

62,5 cm x 88 cm

Acryl auf Papier


Der Künstler ist ein wichtiger Vertreter der abstrakten Malerei in Österreich. Er studierte von 1972 bis 1981 bei Wolfgang Hollegha und Josef Mikl an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Das Werk zeigt uns trotz kalter Farben eine informell-lyrische Formensprache.


Henri MICHAUX

* 24. Mai 1899 in Namur (B)

† 19. Oktober 1984 in Paris (F)


MICHAUX


19 cm x 28 cm

Federzeichnung


Michaux war ein belgischer Dichter und Maler. Nach einem kurzen Medizinstudium verließ er Belgien. In Paris entstanden erste Kontakte zur zeitgenössischen Malerei. Michaux Werk, ursprünglich dem Surrealismus nahe, kreiste um die Entdeckung neuer Welten (zum Beispiel Bestandsaufnahme von Träumen). In den 1960er Jahren wurde Michaux durch Zeichnungen und Bücher bekannt, die aus seinen Experimenten mit Meskalin (Halluzinogen) hervorgingen.


Jean MIOTTE

* 8. September 1926 in Paris (F)

† 1. März 2016 in Pignans (F)


MIOTTE


44 cm x 40 cm

Acryl auf Papier

Signiert mit Unterschrift


Nach seinem Mathematikstudium wandte sich der Künstler der Malerei zu. Er entwickelte eine Vorliebe für die abstrakte Kunst. Miotte experimentierte auch mit Tinte, Radierung, Lithographie und Collagen. Er war einer der ersten Vertreter von LArt Informell, einer Kunstbewegung die 1945 in Paris begann.


Alois MOSBACHER

*1954 in Strallegg (A)



MOSBACHER


50 cm x 65 cm

Signiert mit Unterschrift


Mosbacher zählt zu den Repräsentanten der Neuen Malerei der 1980er Jahre. Mosbacher studierte von 1973 bis 1978 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Schon zu Beginn seines Schaffens setzte er sich mit Natur und Kunstgeschichte auseinander. Figurative und abstrakte Malerei bis hin zur Installation umfasst sein Werk. Wald, Pflanzen, Tiere und oftmals Hunde erscheinen in seinen Arbeiten.


Max PEINTNER

* 15. Dezember 1937 in Hall in Tirol (A)



PEINTNER

Panorama kopfüber


1993

50 cm x 20,5 cm

Ölkreide auf Papier

Signiert mit Unterschrift


Der Künstler studierte Bauingenieurwesen an der TU Wien und Architektur an der Akademie der bildenden Künste. Peintner wurde in den 1970er Jahren bekannt mit sarkastischen zivilisationskritischen Zeichnungen. 1977 wurden seine Arbeiten auf der Dokumenta 6 gezeigt.


A.R. PENCK

* 5. Oktober 1939 in Dresden (D)

† 2. Mai 2017 in Zürich (CH)


PENCK


1993

Signiert mit Name und Datum


Das Werk von A.R. PENCK (geboren als Ralf Winkler) ist gekennzeichnet mit symbolhaften Kürzeln. Strichmännchen, grafische Bildzeichen, Warenzeichen und auch Verkehrsschilder sind in seinen Produktionen zu finden. Viele Jahre hatte der Künstler Probleme mit der Staatssicherheit der DDR. Akademische Ausbildung wurde ihm vielfach verwehrt und seine Bilder beschlagnahmt. Die Schikanen mündeten in seiner Ausbürgerung 1980. Der Künstler war ab 1988 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.


Robert RAUSCHENBERG

* 22. Oktober 1925 in Port Arthur (USA - Texas)

† 12. Mai 2008 auf Captiva Island (USA - Florida)


RAUSCHENBERG

Hoarsfrost Edition


1974

127 cm x 218 cm

Solvent transfer auf zwei übereinander gelegten Stoffbahnen

Signiert mit Unterschrift und Datum


Robert Rauschenberg war ein US-amerikanischer Objektkünstler, Maler, Fotograf und Grafiker. Künstlerische Wesensverwandte waren für ihn die Dadaisten und Künstler der Fluxus-Bewegung (Josef Beuys). Auf der Biennale in Venedig 1964 erhielt er als erster US-Amerikaner den internationalen Preis für Malerei. Seit den 1970er Jahren arbeitete der Künstler mit unterschiedlichen Materialien wie Pappe und transparenten Geweben. Diese Arbeiten besitzen Leichtigkeit und haben eine zarte Farbgebung.


K.R.H. SONDERBORG

* 5. April 1923 in Sønderborg (DK)

† 18. Februar 2008 in Hamburg (D)


SONDERBORG

Ink Drawing with Chair


1993

72 cm x 99 cm

Tinte auf Velim (Schoellershammer)

Signiert mit Unterschrift


Kurt Rudolf Hoffmann (Sonderborg ist sein Geburtsort) so der bürgerliche Name des Künstlers war einer der wichtigsten Maler der Kunstrichtung "Informell". Diese Kunst ist die abstrakte Stilrichtung der europäischen Nachkriegskunst. Die Bilder, oftmals leicht zu erkennen an schwarzer oder roter Farbe auf weißen Grund, erinnern an asiatische Kalligraphie.


Max WEILER

* 27. August 1910 in Absam (A)

† 29. Jänner 2001 in Wien (A)


WEILER-01


1970

60 cm x 40 cm

Kohle auf Papier

Signiert mit Monogramm und Datum






WEILER-02


1989

30,5 cm x 39 cm

Tusche auf Papier

Signiert mit Monogramm und Datum


Weiler studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Karl Sterrer. Dieser vermittelte ihm den Zugang zu Bildern der altchinesischen Landschaftsmalerei. Dies zeigt sich oftmals an den Darstellungen mit Tinte auf Papier. Ausgehend von der Natur und in enger Verbindung mit der Natur entwickelte er eine gestisch expressive bis meditative abstrakte Malerei.



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